31. Juli 2009
Mein Name ist Andreas Cyffka und ich gehöre der Deutsch-Redaktion von PONS.eu an. Künftig möchte ich Ihnen hin und wieder einen Einblick in unsere Arbeit mit der deutschen Rechtschreibung gewähren.
Gern nehme ich auch Ihre Hinweise und Wortmeldungen entgegen. Wir aktualisieren unsere Datenbank wöchentlich um Neuwörter und werden auch Ihre Anregungen zeitnah berücksichtigen. Bitte senden Sie uns Ihren Wortvorschlag und eine kurze Erläuterung über folgendes Kontaktformular zu.
Schon zum Start des Online-Wörterbuchs PONS Die deutsche Rechtschreibung sind wir begeistert von der schieren Menge der kompetenten und konstruktiven Zuschriften, die uns bereits erreicht haben. Der Input kreist vor allem um aktuelle Phänomene wie etwa die Schweinegrippe.
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29. Juli 2009
Vielen Dank an das Handelsblatt und Hans-Peter Siebenhaar, der am 28.7. darauf hingewiesen hat, dass die Deutsche Rechtschreibung online von PONS nur virtuell mit den Achseln zuckt, wenn man die richtigen Schreibweisen für den Seglerknoten Stopperstek und die Wildobstsorte Speierling sucht. Dieser Missstand ist beseitigt, die Deutsch-Redaktion hat die Wörter eben aufgenommen.
Viele Grüße
Anne Pelzer
28. Juli 2009
Beinahe hätte ich geschrieben: Wir sind sprachlos. Doch das gehört sich für einen Sprachenverlag, der gerade erst in einen intensiven Dialog mit der Netz-Community getreten ist, natürlich nicht. Deshalb sage ich lieber: Wir sind begeistert. Von dem Enthusiasmus, mit dem Blogger und Twitterer auf unsere Schulheftkampagne reagieren, von dem Engagement, mit dem viele von Ihnen über unsere Aktion bloggen, twittern und manchmal schlicht schreiben, von dem Interesse vieler, auch ihre eigenen Texte “ponsen” zu lassen. Und auch von dem positiven und kritischen Feedback, das wir zu unserem deutschen Rechtschreibportal auf pons.eu bislang erhalten haben.
Als erstes Fazit steht für uns auf jeden Fall: Die Nutzer und Textarbeiter im Netz wollen mitmachen, sie machen sich konstruktive Gedanken und schenken uns ihren Input. Darüber freuen wir uns sehr. Auch wenn das Fazit zu unserem neuen Angebot – neben viel Lob – bei manchem erst mal negativ aussieht, wie beispielsweise bei Birgit Schmidt-Hurtienne. Denn nur wenn sich die wirklichen Nutzer unser Portal im Detail anschauen und ihre Bedenken mit uns teilen, können wir Verbesserungspotenziale erkennen, die wir aufgrund unserer “Innensicht” schon lange nicht mehr gesehen haben. Und auch wer nicht ganz so ausführlich schreibt, hilft uns wirklich weiter – etwa mit Feedbacks wie diesem auf Twitter.
Wir versuchen alles zu lesen, was im Web, in Blogs und bei Twitter über uns geschrieben wird. Und wir versuchen viele der Anregungen in unsere Portalaktualisierungen aufzunehmen. Offensichtlich ist schon jetzt, dass wir die Darstellung der Suchergebnisse im Verhältnis zur Werbung (die notwendig ist, da sie die Finanzierungsgrundlage des kostenfreien Portals darstellt) optimieren müssen. Auch bei der “unscharfen” Suche gibt es offenbar noch Verbesserungspotenziale, ebenso bei unserem neuen Feature, der Textübersetzung. Und auch das ein oder andere Wort, dessen Fehlen bemängelt wird, werden wir natürlich aufnehmen. Das Portal lebt und wird auch in Zukunft leben. Und viele der Anregungen aus dem Netz sind bereits bei unserer Portalredaktion und unserem Entwickler-Team angekommen. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch. Und jetzt muss ich noch ein paar grüne Schulhefte mit Korrekturen versehen.
Herzlichst,
Anne Pelzer und das PONS-Team
27. Juli 2009
Na schön, Sie haben es nicht anders gewollt: Nachdem der Ruf nach einer weiteren Runde grüner Schulhefte laut geworden ist, haben wir uns entschlossen, den offiziellen Start von pons.eu am heutigen Montag zum Anlass für eine „Klassenarbeit“ zu nehmen.
All diejenigen, die sich freiwillig einer Rechtschreibprüfung unterziehen möchten, haben heute noch einmal die Möglichkeit, sich „ponsen“ zu lassen. Schreiben Sie einen Blogbeitrag, der mindestens 500, aber nicht mehr als 1.000 Zeichen umfasst (inklusive Leerzeichen), und verlinken Sie ihren „Aufsatz“ anschließend zu diesem Eintrag. Das Thema ist frei wählbar. Abgabe ist um Punkt 18 Uhr.
Wer sich der besonderen Herausforderung stellt, erhält eines unserer grünen Schulhefte korrigiert und signiert von Frau Pelzer sowie ein Freiexemplar der Printausgabe von „PONS Die deutsche Rechtschreibung“, die im September erscheint.
Und jetzt ran an die Tastaturen! Ach ja, Spicken ist natürlich nicht erlaubt!
24. Juli 2009
Die Social-Media-Kampagne für die deutsche Rechtschreibung auf pons.eu läuft auf vollen Touren. Und auch die Rückmeldungen, die wir bekommen, sind sehr zahlreich. Das hilft uns weiter. Denn das PONS Sprachenportal soll in Zukunft noch lebendiger werden. Deshalb wird die PONS Redaktion künftig einmal pro Woche neue Wörter auf die Seite bringen. Auch das Feedback aus den Social-Media-Kanälen wie Twitter und Blogs werden wir integrieren. Denn im Internet lebt die Sprache.
Ab heute sind in die deutsche Rechtschreibung auf pons.eu (die am Montag offiziell gelauncht wird) auch die Begriffe “Feed”, “Gadget”, “Betaversion”, “Twitter”, “Web 2.0″ und “Login-Daten” integriert.
23. Juli 2009
Heute wurde das PONS-Team von Tapio Liller interviewt: zur Heftchen-Aktion, den Erwartungen aus PR- und Marketingsicht, Fragen der Messbarkeit des Erfolgs, zu den Risiken solcher Aktionen und wie PONS mit dem Feedback der Blogger und der Nutzer der neuen Online-Rechtschreibplattform umgehen wird.
Den Podcast finden Sie im Open Source PR Blog.
22. Juli 2009
Die vergangenen 24 Stunden waren für uns sehr aufregend und wir freuen uns über die vielen positiven Stimmen zu den Schulheftchen, der Aktion insgesamt und zur Plattform PONS.eu. Einige Blogger haben auch bereits über ihre Heftchen geschrieben und begonnen, untereinander ihre Noten zu vergleichen. Andere haben auf Twitter mitdiskutiert. Wir haben sogar schon unser erstes Fleißbildchen zugeschickt bekommen, welches sicher schon ein paar Jahre in einer Schublade geschlummert und auf seine Rückkehr gewartet hat.
Das Schwelgen in Nostalgie und die Erinnerung an die eigene Schulzeit scheint bei allen ein zentrales Thema zu sein. So haben wir z. B. erfahren, dass Olaf Kolbrück von off the record schulischen Dingen normalerweise nur noch in schweißgebadeten Träumen begegnet, dass bei Tapio Liller von Open Source PR die Blogtexte zuweilen etwas “dahingeschludert” sind (natürlich nur, was die Rechtschreibung angeht!), während Wortfeilerin Barbara Piontek schon zu Grundschulzeiten eine “Streberin” war, die sich damit zu Elke Hesse von WORT gestalten als Ex-Deutsch-Einserschülerin gesellen kann. Susanne Ackstaller vom Textblog war über ihre null Fehler überrascht und bei Michael Friedrichs vom Basic Thinking Blog liegen die Schulzeiten schon 17 Jahre zurück. Heiko Grieff gibt in seinem Tagebuch zu, dass Rechtschreibung nicht sein bester Freund ist, Jörn Brien vom Eliterator hatte schon fast vergessen, wie so eine Zeugnisausgabe abläuft, und Tina Skulima von Text deluxe macht sich trotz des Flüchtigkeitstippfehlers sicher zu Recht keine Sorgen um ihre Reputation als Werbetexterin.
Vielen Dank für die Rückmeldungen und die tollen Beiträge! Und einen besonderen Dank an Birgit Schmidt-Hurtienne für das Fleißbildchen, das sie uns gewidmet hat.
20. Juli 2009
Unter Sprachkritikern ist sie berühmt berüchtigt, die “Apostrophitis”. Als solche bezeichnen Experten die epidemische Ausbreitung der normwidrigen Verwendung des Apostrophs, besser bekannt unter dem Namen “Deppenapostroph”. Häufigste Ausprägung der Apostrophitis ist übrigens das abgetrennte Genitiv-s, das, aus dem angelsächsischen Sprachraum stammend, zu uns eingewandert ist.
Von dort ist auch die Geschichte von Gary C. Comer überliefert, dem Gründer des Online-Textilspezialisten Lands‘ End. Ja, Sie haben richtig gelesen! Denn als Mr. Comer zum ersten Mal die fertiggedruckte Werbebroschüre in den Händen hielt, muss er sich wie ein Depp vorgekommen sein. weiterlesen »